Donnerstag, 16. Juli 2015

Nachlese zum Festival der Jugend 2015

„Make capitalism history – Die Zukunft gehört uns!“

1 500 Jugendliche zu Gast der SDAJ auf dem Festival der Jugend in Köln Alles spielte mit: Die gute Vorbereitung und Organisation des Festivals, das inhaltliche und kulturelle Programm, das Wetter und nicht zuletzt die gute Stimmung der Besucher. So konnten Organisatoren und Unterstützer das Festival der Jugend in Köln als ein sehr erfolgreiches Pfingstwochenende verbuchen.

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Auf und nach dem Fest waren von unterschiedlichen Seiten positive Stimmen zu hören. „Besonders gefreut habe ich mich, dass wir in diesem Jahr so viele Unterstützer gewinnen konnten. 29 politische Organisationen haben das Festival unterstützt, vier Medienpartner haben im Vorhinein die Werbetrommeln gerührt und die Naturfreundejugend NRW sowie die Deutsche Kommunistische Partei haben von Anfang an überall mit angepackt“, meint Paul Rodermund, Bundesvorsitzender der SDAJ.

Die SDAJ hatte alle Register gezogen, um in diesem Jahr viele Jugendliche unter dem Motto „Make capitalism history – Die Zukunft gehört uns!“ für die Teilnahme am Festival zu gewinnen. 650 Dauercampern und 1 500 Besuchern nahmen das Angebot an. Das ist bemerkenswert, denn auch wenn Konzerte, Party, Sport und Kulturprogramm nicht zu kurz kamen, stand das politische Programm im Vordergrund. Von Politikverdrossenheit keine Spur.

Auch viele internationale Gäste waren auf dem Festival anzutreffen. Der Belgier Peter Mertens las aus seinem Bestseller „Wie können sie es wagen?“, griechische Kommunisten berichteten vom Widerstand gegen die Erpressungspolitik der Troika und Ukrainer warben für Solidarität mit den Kämpfenden im Donbass. Erstmals bereicherte eine Delegation der Bewegung junger Kommunisten aus Frankreich das Festival.

Mit attraktiven Angeboten waren DKP und UZ auf dem Fest sichtbar. Nicht nur kulinarische Angebote, auch Diskussionsrunden, u. a. mit Patrik Köbele zur Notwendigkeit der Kommunistischen Partei, fanden lebhaften Zuspruch. Der Einsatz rund um das „Café K“ wurde reich belohnt: Mehr als zehn junge Menschen füllten ihren Antrag auf Mitgliedschaft in der DKP aus, die UZ kann sich über fast 50 neue Abonnenten freuen.

Werner Sarbok


Aus UZ, Zeitung der DKP, Nr. 22/2015

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