Samstag, 15. Oktober 2016

arm & ausgebrannt

Die neue POSITION – Ausgabe #5/2016 ist da

Horst Seehofer wollte unser Sozialsystem schon mit der Waffe gegen Zuwanderer schützen, als die Arbeiter Feindlichen Deutschen (kurz: AfD) noch in den Kinderschuhen steckten. Mittlerweile sind sie ihren geistigen Vätern aber über den Kopf gewachsen, zumindest in Ostdeutschland.

Prekäre Beschäftigungen, Zukunftsängste und Massenarbeitslosigkeit treibt den dort offen rassistisch auftretenden Vertretern der deutschen mittelständigen Unternehmen bis zu 20% der Bevölkerung in die Arme. Die Wahl der „Protestpartei“ ist meist ein Verzweiflungsakt und zeigt das Versagen des kapitalistischen Systems und seiner Parteien ziemlich deutlich.

Auch wenn die Menschen in unserer Bananenrepublik mehr als genug tropische Früchte bekommen, ist es immer noch verdammt schwer sozial aufzusteigen, dafür ist man aber durchschnittlich bis zu 11 Jahren eher unter der Erde. Ohne Privatversicherung stirbt man einfach früher. Eine Verbesserung des miserablen Gesundheitswesens steht aber nicht im Wahlprogramm der AfD.

Lieber reden sie von „unserer“ Sicherheit, dabei sind Kriegseinsätze schon drin, solange sie den „deutschen Interessen“ dienen. Meinen tun sie natürlich die Interessen des deutschen Kapitals. Das nutzt auch ganz gern Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte und letztendlich als LohndrückerInnen. Merkels Willkommens-Kultur ist als ähnlich rassistisch, wie Seehofers Obergenze und der Einaderungsstopp der AfD.

Was das aber alles mit euch zu tun hat und wie wir den Brandstiftern und Faschos Feuer unterm Arsch machen wollen, könnt ihr auf den 40 Seiten der neuen Position lesen.

Euer Zeitungskollektiv

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